Die BIO-Europe 2023 in München hat mit fast 6.000 Teilnehmenden aus über 60 Ländern, 3.000 Unternehmen und knapp 30.000 Partnering-Meetings alle Rekorde, sogar im Vergleich zu den Vor-Corona-Zeiten gebrochen. Damit zeigte sich, München ist nicht nur einer der relevantesten Biotechstandorte für Life Sciences in Europa, sondern auch ein exzellenter Platz für hochklassige Events im Rahmen der Spitzenforschung. Die Veranstaltung, die maßgeblich vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützt wurde, profitierte dabei auch von der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem lokalen Gastgeber BioM, dem Münchner Referat für Arbeit und Wirtschaft und der EBD Group.
Die BIO-Europe entwickelte sich in den vergangenen 29 Jahren zu Europas führendem Partnering-Event in der Life-Science-Branche und bietet eine Plattform für Vernetzung und Austausch von Ideen. „Neben spannenden wissenschaftlichen Vorträgen und Diskussionen waren die Chancen für medizinische Lösungen durch die Anwendung von Künstlicher Intelligenz und Big Data sowie das besondere Potenzial des Standortes München die vorherrschenden Themen der diesjährigen Messe“, sagt Prof. Ralf Huss, Geschäftsführer der BioM.
„Die Biotechnologie- und Pharmaindustrie ist eine der wichtigen Wirtschaftssäulen Münchens. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft hat sich deshalb sehr gefreut, die internationale, renommierte Konferenz BIO-Europe wieder in der Stadt begrüßen zu dürfen, und unterstützte die Konferenz organisatorisch sowie mit einem attraktiven touristischen Angebot“, sagt Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München.
„Die Biotechnologie- und Pharmaindustrie ist eine der wichtigen Wirtschaftssäulen Münchens"
Bereits ein Dreivierteljahr vor der Veranstaltung setzte BioM, die als lokale Gastgeberin das Rahmenprogramm der BIO-Europe mitgestaltete, gemeinsam mit den Kolleg*innen des Kongressbüros ein Programm für die internationalen Gäste der Partnering-Konferenz auf, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt München zu präsentieren und eine Tour zum Hotspot der Biotechnologie in Martinsried zu planen. „Die überaus kollegiale Zusammenarbeit hat zu drei Angeboten geführt, die gemeinsam mit dem Kongressbüro aufgesetzt und über die Kanäle von BioM sowie dem Veranstalter der Konferenz erfolgreich beworben wurden“, erklärt Birgitta von Glass von BioM. Sie ist bei der Netzwerkorganisation der bayerischen Biotechnologiebranche verantwortlich für Eventmanagement.
Schon seit Gründung der Clusterorganisation BioM vor über 25 Jahren gibt es eine enge Verbindung zwischen der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt München und BioM. Die gemeinsamen Handlungsfelder sind z.B. Standortberatung, regelmäßige Wirtschaftsanalysen zur Branchenentwicklung in München, Netzwerkaufbau und Synergienschaffung sowie die Unterstützung von diversen Veranstaltungen der Branche in München.
Organisator des Events war die auf Partnering-Events in den Life Science spezialisierte EBD Group. „Wir arbeiten mit Sponsoren, unterstützenden Medien sowie Verbänden und natürlich mit lokalen Biotech-Clustern wie BioM zusammen. So stellen wir sicher, dass alle Beteiligten vor Ort aktiv daran beteiligt sind, ihre Zeit auf der Veranstaltung optimal zu nutzen. Ein Hauptziel unserer Konferenzen ist es, die lokale und regionale Biotechgemeinschaft einem internationalen Publikum vorzustellen“, sagt Claire Macht, Director, European Portfolio.
„Da ist es natürlich willkommen, dass München, egal für welche Branche, schon so viele Standortvorteile mit sich bringt"
Und fügt an: „In ähnlicher Weise hilft uns die Zusammenarbeit mit dem Kongressbüro und einer Reihe anderer lokaler Unternehmen und Organisationen. Dies sind Partner, die uns dabei unterstützen, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, die Biotech-Start-up-Community zu unterstützen und den Menschen München als Lebens- und Wirtschaftsstandort näherzubringen. Bei unseren Veranstaltungen geht es vor allem darum, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, und wir möchten den gleichen Ansatz bei der Durchführung von Veranstaltungen verfolgen, die wir anbieten.“
Da ist es natürlich willkommen, dass München, egal für welche Branche, schon so viele Standortvorteile mit sich bringt. “Not all cities have the infrastructure to support events the size of BIO-Europe, not just in terms of physical infrastructure, but the right people who can provide solutions to some of the hurdles we face in hosting over 5500 delegates at our event. Our partners in Munich, at the Kongressbüro, the city and state, have been instrumental in helping us deliver the largest BIO-Europe ever, and doing so in a way that lets Munich’s unique character shine”, sagt Macht.